Shopware PDF-Katalog erstellen: Kataloge und Preislisten direkt aus den Produktdaten
Shopware kennt jeden Preis, jedes Bild und jeden Text, einen PDF-Katalog daraus baut der Standard aber nicht. Mit dem Add-on Kataloge im PIM entsteht der Katalog dort, wo die Daten liegen: Kapitel wählen, Gestaltung vom Shop übernehmen, erzeugen, fertig. Ändern sich Preise, erzeugst du ihn einfach neu.
- Kataloge und Preislisten als PDF mit Deckblatt, klickbarem Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Kapiteln aus Kategorien, Presets, Produktgruppen, Herstellern oder eigener Auswahl.
- Preise je Kundengruppe: Verkaufskanal, Sprache und Kundengruppe bestimmen, welche Preise und Texte im Katalog stehen.
- Im Look deines Shops: Farben, Logo und Schrift kommen aus dem Theme, der KI-Designer schlägt auf Wunsch Gestaltung und Texte vor.
- Im Shop zum Download, auf einer eigenen Katalogseite mit SEO-Texten, mit QR-Codes und messbaren Links zu den Produktseiten.
- Kapitel aus Kategorie, Preset, Produktgruppe oder Hersteller wählen
- Gestaltung vom Shop übernehmen oder den KI-Designer fragen
- Prüfen und als PDF erzeugen, auch bei großen Sortimenten
- Im Shop veröffentlichen oder per Link teilen
Warum ein PDF-Katalog, wenn es den Shop gibt?
Der Shop ist der Ort zum Bestellen. Ein Katalog ist der Ort zum Blättern, Weitergeben und Vergleichen, und viele Kunden fragen weiter danach:
- B2B-Kunden wollen eine Preisliste mit ihren Preisen, Artikelnummern und Staffeln, zum Ablegen und für den Einkauf.
- Außendienst und Messen brauchen ein Sortiment zum Zeigen, auch ohne Internet auf dem Tablet.
- Newsletter und Saisonaktionen funktionieren mit einem Katalog zum Download besser als mit einer Kategorie-Seite.
- Händler und Partner bekommen einen Katalog nur nach Anmeldung, ohne dass ihre Preise öffentlich sind.
Der übliche Weg: Export, Layout, Korrektur
Ohne passendes Werkzeug läuft ein Katalog meist so: Produkte als CSV exportieren, in einem Layoutprogramm oder einer Tabelle aufbereiten, Bilder einzeln einsetzen, Preise prüfen. Spätestens bei der nächsten Preisänderung ist der Katalog veraltet und die Runde beginnt von vorn.
Im PIM entfällt der Umweg, weil der Katalog aus denselben Daten entsteht, die der Shop anzeigt. Neue Preise, neue Artikel oder ein neues Bild bedeuten: Katalog neu erzeugen, nicht neu bauen.
So entsteht der Katalog in fünf Schritten
- Katalog oder Preisliste anlegen: Stil B2B (kompakt) oder B2C (bildstark), Verkaufskanal, Sprache und Kundengruppe wählen. Oder in der Produktliste Artikel markieren und „Katalog aus Auswahl" klicken.
- Kapitel zusammenstellen: je Kapitel eine Quelle, etwa eine Kategorie mit Unterkategorien, ein gespeicherter Filter, eine dynamische Produktgruppe oder ein Hersteller. Dazu Textseiten aus Shopseiten, Landingpages, Erlebniswelten oder freiem Text.
- Gestalten: Farben, Logo und Schrift übernimmt das PIM aus dem Shop. Deckblatt, Kapitelkopf, Kopfzeile und Hintergründe stellst du ein, oder du lässt dir vom KI-Designer aus einem kurzen Briefing einen Vorschlag machen.
- Prüfen und erzeugen: Die Prüfung zeigt Kapitel ohne Artikel und Artikel ohne Bild, Preis oder Beschreibung. Die Erzeugung läuft schrittweise mit Fortschritt und Restzeit, auch bei großen Sortimenten.
- Veröffentlichen: per festem Link, auf der Katalogseite im Shop oder nur für angemeldete Kunden und bestimmte Kundengruppen.
Jeden Schritt im Detail beschreibt die Anleitung zu Katalogen und Datenblättern.
B2B-Preisliste oder B2C-Katalog
| Kriterium | B2B-Preisliste | B2C-Katalog |
|---|---|---|
| Stil | Kompakt | Bildstark |
| Darstellung | Preistabelle oder Liste, auf Wunsch mit Bildern in der Tabelle | Kacheln mit 2, 3 oder 4 Spalten |
| Preise | Mit den Regeln der Kundengruppe, mit Staffelpreisen und Artikelnummern | Wie im Shop für Endkunden |
| Varianten | Auflisten oder einzeln zeigen | Nur Hauptartikel |
| Bilder | Produktbilder | Dazu Titelbild, Kapitelbilder und Stimmungsseiten, auch per KI |
| Sichtbar für | Nur angemeldete Kunden oder bestimmte Kundengruppen | Alle Besucher, auf der Katalogseite im Shop |
Beides sind Vorschläge, keine festen Pakete: Jede Einstellung lässt sich je Katalog und je Kapitel frei kombinieren.
Katalogseite, QR-Codes und Auswertung
Freigegebene Kataloge erscheinen auf einer eigenen Katalogseite im Shop, mit Download, Einleitung, SEO-Text unter den Katalogen, Meta-Titel und Meta-Beschreibung. Adresse und Überschrift legst du fest, die Texte schreibt auf Wunsch die KI. So wird aus dem Katalog auch eine Seite, die Suchanfragen wie „Katalog anfordern" oder „Preisliste" abholt.
Im PDF selbst sind Produktnamen und Bilder anklickbar, jeder Artikel bekommt auf Wunsch einen QR-Code zu seiner Produktseite. Mit einem Kampagnennamen hängt das PIM utm_source=katalog, utm_medium=pdf und utm_campaign an jeden Link. Die Downloads zählt das PIM je Katalog und im Dashboard, für 30 Tage und gesamt.
Dazu: das Produktdatenblatt auf der Produktseite
Zum Add-on gehört auch das Produktdatenblatt als PDF. Ein Button auf der Produktseite, unter dem Warenkorb-Button, unter der Beschreibung oder an beiden Stellen, lädt ein Datenblatt mit Bildern, Preisen und den Angaben, die du auswählst: Artikelnummer, EAN, Hersteller, Maße, Gewicht, Lieferzeit, Eigenschaften, Varianten und mehr. Gerade bei technischen Produkten fragen Kunden genau danach.
Was kostet das?
Kataloge und Datenblätter sind ein Add-on zum PIM mit eigener Lizenz. Du testest es im PIM im Reiter Add-ons 7 Tage kostenlos, die Testphase endet automatisch. Danach kostet es 29,99 € im Monat, monatlich kündbar, oder 287,90 € im Jahr, das sind 23,99 € im Monat. Alle Preise netto. Voraussetzung ist eine Lizenz für das PIM für Shopware.
KI-Texte laufen über den KI-Anbieter, den du im PIM ohnehin hinterlegt hast, KI-Bilder über deinen eigenen Zugang bei fal.ai oder Higgsfield. Diese Kosten rechnen die Anbieter direkt mit dir ab, ohne Aufschlag.
Häufige Fragen
Kann Shopware von Haus aus PDF-Kataloge erstellen?
Nicht als Katalog mit Deckblatt, Kapiteln und Inhaltsverzeichnis. Mit dem Add-on Kataloge im PIM entsteht er direkt aus den Shopware-Produktdaten.
Welche Preise stehen im Katalog?
Die Preise des gewählten Verkaufskanals, berechnet mit den Regeln der gewählten Kundengruppe. Auf Wunsch mit Staffelpreisen, oder ganz ohne Preise.
Muss ich den Katalog bei Preisänderungen neu bauen?
Nein. Du erzeugst ihn mit einem Klick neu, Kapitel und Gestaltung bleiben gespeichert. Der Link im Shop bleibt derselbe.
Kann ich den Katalog nur Händlern zeigen?
Ja. Unter „Sichtbar für" wählst du nur angemeldete Kunden oder bestimmte Kundengruppen. Das gilt für die Katalogseite und den Download-Link.
Was kostet das Add-on Kataloge?
29,99 € im Monat oder 287,90 € im Jahr, jeweils netto, nach 7 Tagen kostenloser Testphase. Dazu kommt die Lizenz für das PIM.
Weiterlesen
- Kataloge und Datenblätter: Anleitung: alle Einstellungen im Detail
- Shopware Datenqualität prüfen: Lücken vor dem Katalog schließen
- Shopware Produkte filtern: Presets als Quelle für Kapitel
- Shopware Google Shopping Feed erstellen: Produktdaten für Portale
- PIM-Systeme im Vergleich: Kosten von Akeneo, Pimcore, Plytix und Co.
Shopware ist eine Marke der shopware AG. fal.ai und Higgsfield sind Marken der jeweiligen Inhaber. Die Nennung dient nur der Beschreibung.