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DATANORM-Import für Shopware 6

Lieferantendaten im DATANORM-Format 4.0 und 5.0 direkt in Shopware einlesen - ohne Zwischenkonvertierung in Excel.

Das Wichtigste in Kürze
  • DATANORM 4.0 und 5.0 werden direkt im Shopware-Admin eingelesen, ohne Umweg über Konverter und Excel.
  • Beliebige Volume-Endungen von .001 bis .999 sowie Satzarten für Langtexte und Preise (DATPREIS).
  • Vorschau und Trockenlauf zeigen neu, aktualisiert und übersprungen, bevor etwas geschrieben wird.
  • Der Schutz vor Fremdsystemen hält den gepflegten Stand der Produkttexte je Sprache fest und stellt ihn wieder her, wenn eine angebundene Integration ihn überschreibt.

DATANORM ist im Baustoff-, Sanitär- und Elektrogroßhandel der übliche Weg, Artikeldaten zwischen Lieferant und Händler auszutauschen. Shopware kennt das Format nicht. Üblicherweise landet die Datei deshalb erst in einem Konverter, dann in Excel, dann als CSV im Shop - mit allen Fehlerquellen, die drei Zwischenschritte mit sich bringen. Das PIM-Plugin liest DATANORM-Dateien direkt im Shopware-Admin ein.

Was unterstützt wird

  • DATANORM 4.0 und 5.0 - Version 5.0 bringt ein eigenes Feldlayout für Name, Preis und EAN mit, das separat behandelt wird
  • Beliebige Volume-Endungen von .001 bis .999, wie sie Lieferanten bei mehrteiligen Lieferungen vergeben
  • Zusätzliche Satzarten für Langtexte und Preise (DATPREIS)
  • Vorschau und Validierung vor dem Schreiben, mit Trockenlauf und Anzahl neu/aktualisiert/übersprungen

Ablauf

  1. Datei hochladen oder URL angeben
  2. Vorschau prüfen - die Satzarten werden erkannt und zugeordnet
  3. Importmodus wählen: nur aktualisieren, nur anlegen oder beides
  4. Trockenlauf zeigt die Mengen, bevor etwas geschrieben wird
  5. Echtimport mit Fortschrittsanzeige und Protokoll
Kein Komplett-Reindex: Importe nutzen Shopwares Queue-Indexierung, es werden also nur die importierten Produkte asynchron nachindexiert. Der frühere Reindex des gesamten Katalogs nach jedem Import entfällt - bei großen Lieferantenlisten ist das der entscheidende Unterschied.

Schutz gegen Überschreiben aus dem Fremdsystem

Wer regelmäßig Lieferanten- oder Warenwirtschaftsdaten einspielt, kennt das Problem: Der nächste Lauf überschreibt die mühsam gepflegten Produkttexte. Kommen diese Daten über eine angebundene Integration (zum Beispiel eine Warenwirtschaft über die Shopware-API), hält der Schutz vor Fremdsystemen einen Referenzstand der Texte fest und stellt ihn wieder her, sobald er von außen verändert wurde. Geschützt werden wählbare Sprachen und die Felder Name, Beschreibung, Meta-Title, Meta-Description und Keywords. Änderungen angemeldeter Benutzer - also auch ein DATANORM-Import im PIM - bleiben unberührt. Ein Protokoll weist aus, was wiederhergestellt wurde, und lässt sich als CSV herunterladen. Details: Fremdsystem-Schutz.

Daneben: CSV mit Mehrsprachigkeit

Für alles, was nicht als DATANORM kommt, steht der CSV-Import mit Spalten-Mapping, Datentyp-Erkennung und einer Spaltenkonvention für Übersetzungen bereit - Übersetzungen stehen als eigene Spalten je Verkaufskanal und Sprache im Format trans_<kanal>_<sprache>_<feld>. Einzelheiten dazu in der Dokumentation zu CSV-Import und Export.

Weiter geht's

Das Handbuch beschreibt alle importierbaren Felder; wie sich importierte Daten anschließend sammelweise korrigieren lassen, steht unter Produkte massenhaft bearbeiten.