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Stone & Water

Shopware CSV Import mit Übersetzungen

Alle Shop-Sprachen in einer Tabelle pflegen und in einem Lauf einspielen - mit automatischer Spaltenerkennung, Validierung vor dem Schreiben und einem Weg zurück, falls doch etwas schiefgeht.

Das Wichtigste in Kürze
  • Weitere Sprachen stehen als eigene trans_-Spalten in derselben Datei wie die Stammdaten.
  • Der Import erkennt viele Spaltennamen automatisch, etwa „Artikelnummer", „SKU" oder „Bezeichnung".
  • Eine Validierung zeigt vor dem Schreiben, was neu angelegt, aktualisiert oder übersprungen wird.
  • Strict Mode, Snapshots und „Letzten Import rückgängig" machen auch große Importe beherrschbar.

CSV-Import mit mehreren Sprachen im Shopware-Standard

Shopware bringt ein Import/Export-Modul mit Profilen und Feld-Mappings mit. Für eine einzelne Sprache ist das gut nutzbar. Sobald aber Name, Beschreibung und Meta-Texte in drei oder vier Sprachen aus einer Tabelle kommen sollen, wächst der Aufwand im Mapping, und Fehler zeigen sich oft erst nach dem Import im Shop. Hinzu kommt: Eine Tabelle aus dem Übersetzungsbüro hat selten exakt die Spaltennamen, die das Profil erwartet.

Mehrsprachiger CSV-Import mit dem PIM

Das PIM bündelt Import und Export in einem Dialog, den du aus der Produktliste öffnest. Beim Export legst du die Hauptsprache fest: Sie landet in den normalen Spalten wie name oder description. Alle anderen Sprachen erscheinen als trans_-Spalten, gruppiert nach Verkaufskanal und Sprache. Die eingebaute Exportvorlage „Übersetzungen" stellt diese Spalten auf einen Klick zusammen.

Je Sprache stehen acht Felder zur Verfügung: Name, Beschreibung, Meta-Titel, Meta-Description, Keywords, Verpackungseinheit, Verpackungseinheit Plural und Suchbegriffe. Beim Import ordnet das PIM die trans_-Spalten anhand des Sprachcodes der passenden Shop-Sprache zu. Spalten, die sich keiner Sprache zuordnen lassen, meldet es ausdrücklich, statt sie still zu ignorieren.

Zuordnung der Produkte

Welche Zeile zu welchem Artikel gehört, bestimmst du über „Produkt-Zuordnung über": Artikelnummer, EAN, Herstellernummer oder Produkt-ID. Gerade bei Lieferantendaten ist die Herstellernummer oft der verlässlichere Schlüssel. Der Import-Modus legt fest, ob nur aktualisiert, nur neu angelegt oder beides gemacht wird.

Schritt für Schritt: Übersetzungen per CSV einspielen

  1. Vorlage exportieren: Öffne Import/Export, wähle die Exportvorlage „Übersetzungen" oder stelle die Sprachfelder selbst zusammen, und exportiere alle oder nur die gefilterten Produkte.
  2. Tabelle bearbeiten: Fülle die trans_-Spalten in Excel, LibreOffice oder beim Übersetzungsbüro. Die Spaltenköpfe bleiben unverändert.
  3. Datei laden: Lade die CSV- oder Excel-Datei im Import hoch oder gib eine URL an. Das Trennzeichen stellst du bei Bedarf um.
  4. Zuordnung prüfen: Kontrolliere die erkannten Spalten, wähle das Zuordnungsfeld und den Import-Modus.
  5. Validieren: Die Validierung zeigt die Anzahl neuer, aktualisierter und übersprungener Zeilen sowie Warnungen und Fehler, bevor etwas geschrieben wird.
  6. Importieren: Starte den Import, bei kritischen Daten mit Strict Mode. Danach prüfst du Stichproben in der Detailansicht je Sprache.
Vorschaubild zum Video: Import und Export Video · 1:37 Min.Import und ExportDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Tipps aus der Praxis

  • „Daten auch für Hauptsprache importieren": Importierst du nur in eine Kanal-Sprache, die nicht die Admin-Sprache ist, wirken Produkte im Admin leer. Mit dieser Option schreibt das PIM die übersetzten Felder zusätzlich in die Hauptsprache des Admins.
  • Doppelte Artikelnummern: Der Import weist doppelte Artikelnummern in der Datei aus. Bereinige sie vor dem Echtlauf.
  • Profile speichern: Wiederkehrende Importe und Exporte sicherst du als eigenes Profil mit Feldauswahl und Einstellungen.
  • Snapshots einschalten: Mit „Snapshots bei CSV-Import erstellen" sichert das PIM die vorherigen Werte. Wiederherstellen kannst du sie in der Konfigurationsmatrix im Tab Snapshots.
  • Lücken gezielt schließen: Statt alles zu exportieren, filterst du vorher auf fehlende Übersetzungen und exportierst nur diese Produkte.
  • Kategorien separat: Für Kategorien gibt es einen eigenen CSV-Import und Export in der Kategorien-Verwaltung, mit Spalten je Feld und Sprache.
  • Erst klein testen: Spiele eine neue Tabelle zuerst mit wenigen Zeilen ein, prüfe das Ergebnis in jeder Sprache und starte erst dann den vollständigen Import. So fallen vertauschte Sprachspalten früh auf.

Häufige Fragen

Wie heißen die Spalten für Übersetzungen?

Der Export schreibt weitere Sprachen als trans_-Spalten nach dem Muster trans_<kanal>_<sprache>_<feld>, zum Beispiel mit en_GB als Sprache und name als Feld. Beim Import wird auch die kürzere Form trans_<sprache>_<feld> erkannt.

Welche Felder lassen sich je Sprache importieren?

Name, Beschreibung, Meta-Titel, Meta-Description, Keywords, Verpackungseinheit, Verpackungseinheit Plural und Suchbegriffe.

Kann ich Excel-Dateien direkt importieren?

Ja. Neben CSV liest der Import auch Excel-Dateien, außerdem TSV, XML und DATANORM. Dateien lassen sich hochladen oder von einer URL laden.

Was passiert, wenn der Import Fehler enthält?

Die Validierung vorab zeigt neue, aktualisierte und übersprungene Zeilen sowie Warnungen und Fehler. Im Strict Mode werden bei Fehlern alle bereits importierten Änderungen automatisch zurückgesetzt. Zusätzlich gibt es „Letzten Import rückgängig".

Wer darf CSV importieren?

Der Import ist über einen Funktionsschalter in der Konfigurationsmatrix steuerbar. Superadmins haben immer Zugriff.

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