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Use Case

Shopware SEO-URL-Pattern je Shop: Aufbau der Produkt-URLs mit Beispielen

Mit Kategoriepfad oder kurz, mit Marke oder Artikelnummer, für jede Variante eine eigene URL: Wie Produkt-URLs aussehen, legt in Shopware ein Pattern fest. Diese Seite zeigt, was eine gute Produkt-URL ausmacht, welche Pattern für welchen Shop passen und wie du im PIM je Verkaufskanal ein eigenes Pattern setzt.

5 Min. LesezeitFür Shopware 6.6 und 6.7

Das erledigt das PIM hier
  • Pattern aus Variablen: Name, Artikelnummer, Hersteller, EAN, Kategoriepfad, Optionen, Eigenschaften und mehr, per Klick eingefügt.
  • Eigenes Pattern je Shop: Jeder Verkaufskanal kann ein eigenes Pattern bekommen, alle anderen nutzen das Standard-Pattern.
  • Sicher umstellen: Vorschau mit Beispielprodukten, Probelauf, alte URLs als 301-Weiterleitung.
  • Saubere Slugs: Umlaute werden umgewandelt, doppelte Trennzeichen zusammengefasst, jede Sprache bekommt ihre eigene URL.
Konfigmatrix im PIM für Shopware: Einstellungen mit Tabs für SEO-URLs, Varianten und Texte
Je Shopeigenes URL-Pattern
So sieht es im PIM aus
  1. Tab SEO-URLs öffnen
  2. Standard-Pattern und Shop-Patterns festlegen
  3. Probelauf, dann generieren
Ideal für
Mehrere ShopsB2B und B2CVarianten-URLs
Im Video ansehen 

Was eine gute Produkt-URL ausmacht

  • Lesbar: Wörter statt IDs, damit Kunden und Suchmaschinen sofort sehen, worum es geht.
  • Mit dem Suchbegriff: Der Produktname gehört hinein, bei Ersatzteilen oft auch die Artikel- oder Herstellernummer.
  • Stabil: Ändert sich die URL, braucht es eine Weiterleitung. Ein Pattern, das sich bei jeder Sortimentsänderung verschiebt, kostet Rankings.
  • Eindeutig: Zwei Produkte dürfen im selben Shop und in derselben Sprache nicht denselben Pfad haben.

Ob der Kategoriepfad hineingehört, ist eine Abwägung: Er gibt Kontext, macht URLs aber länger, und ändert sich bei einem Umbau der Kategorien. Für große, stabile Kataloge ist er oft gut, für Shops mit häufigen Umstrukturierungen ist eine kurze URL robuster.

Sechs Pattern für typische Shops

ZielPattern (Schritt 1)Ergebnis
Mit Kategoriepfad, typisch für B2C{mainCategoryPath}/{name}grills/gasgrills/gasgrill-boston-3
Kurz und flach{name}gasgrill-boston-3
Marke im Pfad{manufacturer}/{name}grillmeister/gasgrill-boston-3
Mit Artikelnummer, typisch für B2B und Ersatzteile{name}-{number}luftfilter-premium-lf-2040
Eigene URL je Variante{mainCategoryPath}/{name}-{options}shirts/basic-shirt-rot-xl
Mit Endung wie früher{name}.htmlgasgrill-boston-3.html

Die oberste Kategorie-Ebene, meist die Startseite oder „Katalog", bleibt im Pfad außen vor, solange „Oberste Kategorie-Ebene einbeziehen" aus ist. Ein leeres {options} beim Hauptartikel hinterlässt keinen überflüssigen Bindestrich.

Ein eigenes Pattern je Shop

Betreibst du mehrere Shops in einer Installation, brauchen sie oft verschiedene URLs: der Endkunden-Shop mit Kategoriepfad, der B2B-Shop kurz mit Artikelnummer. Mit „Eigenes Pattern pro Shop" bekommt jeder Verkaufskanal sein eigenes Pattern:

  1. Konfigmatrix, Tab „SEO-URLs": das Standard-Pattern festlegen, etwa {mainCategoryPath}/{name}.
  2. „Pattern für Shop hinzufügen": Verkaufskanal wählen und dessen Pattern eintragen, etwa {name}-{number}.
  3. Für Schritt 2 ebenso: Auch das Twig-Pattern, das Shopware als SEO-URL-Vorlage hinterlegt, gibt es je Shop.

Shops ohne eigenes Pattern nutzen das Standard-Pattern. Das PIM schreibt den Pfad je Shop in ein eigenes Zusatzfeld, so kommen sich die Shops nicht in die Quere.

So stellst du die URLs um

  1. Schritt 1, „URL im Zusatzfeld generieren": Shops und Sprachen wählen. Das Pattern wird je Artikel, Variante und Sprache aufgelöst.
  2. Schritt 2, „SEO URLs generieren": Das Twig-Pattern liest das Feld und wird als Shopware-Vorlage hinterlegt. So erzeugt auch eine spätere Neuindexierung dieselben URLs.
  3. Optionen prüfen: „Alte URLs als 301 behalten" und „Nur fehlende SEO-URLs erzeugen" sind ab Werk an.
  4. Erst der Probelauf: Er zeigt geschriebene, unveränderte und übersprungene URLs und Konflikte, ohne etwas zu schreiben.
Migrierte Shops: Das Twig-Pattern kann bei Produkten mit einer übernommenen alten URL diese behalten und nur neue Produkte nach dem neuen Pattern bauen. So bleiben die Rankings der alten URLs erhalten.

Alle Variablen und Optionen: SEO-URLs: Anleitung. Wie Shopware URLs aus Vorlagen erzeugt: Shopware SEO-URL-Template erklärt.

Häufige Fragen

Kann ich in Shopware je Verkaufskanal ein anderes URL-Pattern nutzen?

Ja, mit „Eigenes Pattern pro Shop" im PIM. Shops ohne eigenes Pattern nutzen das Standard-Pattern.

Sollte der Kategoriepfad in die Produkt-URL?

Das ist eine Abwägung. Er gibt Kontext, macht URLs aber länger und ändert sich bei einem Umbau der Kategorien. Für häufige Umstrukturierungen ist eine kurze URL robuster.

Bekommt jede Variante eine eigene URL?

Ja, mit {options} im Pattern, zum Beispiel {mainCategoryPath}/{name}-{options}.

Was passiert mit den alten URLs?

Mit „Alte URLs als 301 behalten" bleiben sie als Weiterleitung erhalten. Die Option ist ab Werk an.

Was ist, wenn zwei Produkte dieselbe URL ergeben?

Das erste Produkt bekommt den Pfad, das zweite wird mit Artikelnummer als Konflikt gemeldet. Ein Pattern mit {number} vermeidet das.

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