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Shopware Produkte exportieren: CSV mit Profilen, Filtern und allen Sprachen

Shopware Produkte exportieren, und zwar genau die Artikel und Spalten, die du brauchst: Der CSV-Export des PIM übernimmt die Filter der Produktliste, bietet sieben fertige Profile, schreibt alle Sprachen in eine Datei und liefert eine Datei, die Excel mit Umlauten und deutschem Dezimalkomma öffnet.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sieben Profile: Stammdaten, Preise & Lager, SEO, Bilder, Übersetzungen, Varianten und Vollexport, dazu eigene Profile.
  • Umfang: alle Produkte oder die aktuell gefilterten, zusätzlich lässt sich ein Preset laden.
  • Alle Sprachen in einer Datei, Zusatzfelder als einzelne Spalten.
  • UTF-8 mit BOM, Trennzeichen und Dezimaltrenner wählbar, Varianten optional.

Produkte exportieren im Shopware-Standard

Shopware bringt ein Import/Export-Modul mit, das mit Profilen und technischen Feldzuordnungen arbeitet. Für den Alltag fehlen dort oft Kleinigkeiten, die viel Zeit kosten: Du willst nur die Artikel exportieren, die du gerade in der Liste gefiltert hast. Die Datei soll in einer deutschen Tabellenkalkulation sofort richtig aussehen, mit Umlauten und Komma als Dezimaltrenner. Übersetzungen sollen nebeneinander stehen statt in getrennten Dateien. Und die Einheit soll als „Liter" in der Spalte stehen, nicht als ID.

Shopware Produkte exportieren mit dem PIM

Spalten und Profile

Den Export startest du im CSV-Fenster der PIM-Produktliste. Die Spalten wählst du frei, gruppiert nach Basis, Preis & Bestand, Maße & Gewicht, SEO, Datum & Status, Varianten, Sichtbarkeit, Bilder, Eigenschaften, Cross-Selling und Übersetzungen. Schneller geht es mit einem der sieben Profile:

  • Stammdaten: Artikelnummer, Name, Beschreibung, Status, EAN, Hersteller, Kategorien, Zusatzfelder und mehr
  • Preise & Lager: Brutto, Netto, Steuersatz, Bestand, Einkaufspreise, Streichpreis, UVP, Lieferzeit, Bestellmengen, Einheit als Klarname
  • SEO: Meta-Title, Meta-Description, Keywords, Canonical URL und Suchbegriffe
  • Bilder: Cover-URL und alle Bilder
  • Übersetzungen, Varianten und Vollexport

Jedes Profil passt du an und speicherst es als eigenes Profil. Welches Profil beim Öffnen vorausgewählt ist, stellst du in der Konfigurationsmatrix im Tab „Import / Export" ein.

Umfang: alle oder gefilterte Artikel

Der Export umfasst alle Produkte oder die aktiven Filter der Produktliste, zusätzlich lädst du ein Filter-Preset. Die Filter werden wie in der Liste ausgewertet, etwa Hersteller, Kategorie, Lieferzeit, Preis und Übersetzungsstatus. Was sich nicht übertragen lässt, nennt der Dialog ausdrücklich: eigene Filter, UVP-Status, Freigabestatus und der Suchbegriff. Die Höchstzahl der exportierten Produkte liegt standardmäßig bei 5.000, Varianten nimmst du per Schalter mit.

Sprachen und Zusatzfelder

Die Hauptsprache, standardmäßig die aktuelle Admin-Sprache, steht in den Hauptspalten wie name oder description. Weitere Sprachen erscheinen als Spalten nach dem Muster trans_<kanal>_<sprache>_<feld>. Zusatzfelder bekommen je eine Spalte cf_<name>, sprachbezogene Werte cf_<name>__<Sprachcode>.

Format für Excel

Die Datei ist UTF-8 mit BOM, damit Excel Umlaute richtig anzeigt. Als Trennzeichen wählst du Semikolon, Komma oder Tab, als Dezimaltrenner Punkt oder Komma, gerundet auf zwei Nachkommastellen. Einige Spalten gibt es nur im Export, etwa Hauptkategorie, Verkäufe, Variantenanzahl, verfügbarer Bestand, Produkt-URL und absolute Bild-URLs.

Regelmäßig statt einmalig

Brauchen Portale oder Dienstleister die Daten immer wieder, ist ein Feed die bessere Wahl. Der Feed-Generator stellt Profile als CSV, XML oder JSON unter einer festen URL bereit. Wie das für Google Shopping aussieht, zeigt der Ratgeber Shopware Google Shopping Feed erstellen.

Schritt für Schritt: Preisliste für den Vertrieb exportieren

  1. Filtern: Grenze die Produktliste ein, etwa auf einen Hersteller und aktive Artikel.
  2. CSV-Fenster öffnen: Klicke in der Produktliste auf den CSV-Knopf und wechsle zum Export.
  3. Profil wählen: Nimm „Preise & Lager" und entferne Spalten, die der Vertrieb nicht braucht.
  4. Umfang festlegen: Wähle den aktiven Filter als Umfang und entscheide, ob Varianten mitkommen.
  5. Format einstellen: Semikolon als Trennzeichen und Komma als Dezimaltrenner für deutsches Excel.
  6. Speichern und exportieren: Sichere die Auswahl als eigenes Profil und lade die Datei herunter.
Video: Import und Export im PIM für Shopware Video · 1:37 Min.Import und ExportDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Praxisfälle

  • Übersetzungsagentur: Profil „Übersetzungen" exportieren, die Agentur füllt die trans_-Spalten, der Rückweg läuft über den Import.
  • Bilder-Audit: Profil „Bilder" mit absoluten Bild-URLs, um fehlende oder doppelte Bilder in der Tabelle zu finden.
  • SEO-Kontrolle: Profil „SEO" für alle Artikel einer Kategorie, um Meta-Längen in der Tabelle zu prüfen.
  • Datenübergabe: Vollexport als Grundlage für einen Abgleich mit einem anderen System.

Häufige Fragen

Zeigt Excel Umlaute im Export richtig an?

Ja. Die Datei wird als UTF-8 mit BOM geschrieben, Excel erkennt die Kodierung dadurch automatisch. Trennzeichen und Dezimaltrenner stellst du passend zu deinem Excel ein.

Kann ich nur die gefilterten Artikel exportieren?

Ja. Als Umfang wählst du den aktiven Filter der Produktliste oder lädst ein Preset. Eigene Filter, UVP-Status, Freigabestatus und Suchbegriff lassen sich nicht übertragen, der Dialog weist darauf hin.

Stehen alle Sprachen in einer Datei?

Ja. Die Hauptsprache steht in den Hauptspalten, jede weitere Kanal-Sprache in eigenen trans_-Spalten.

Gibt es einen automatischen, regelmäßigen Export?

Dafür ist der Feed-Generator da. Er stellt Produktdaten als CSV, XML oder JSON unter einer festen URL bereit.

Wer darf exportieren?

Superadmins immer, alle anderen Benutzer, solange der Funktionsschalter „CSV-Export" in der Konfigurationsmatrix eingeschaltet ist. Das ist die Voreinstellung.

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