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Shopware Produkte importieren: Datei, Zuordnung, Vorschau und Rückweg

Shopware Produkte importieren, auch wenn die Datei nicht aus Shopware stammt: Der Import des PIM liest CSV, TSV, XML, DATANORM und Excel, lädt Dateien auf Wunsch von einer URL, ordnet fremde Spaltennamen zu, zeigt vor dem Start, was passieren wird, und macht den letzten Import bei Bedarf rückgängig.

Das Wichtigste in Kürze
  • Formate: CSV, TSV, XML, DATANORM und Excel (.xlsx, .xls), per Upload oder für CSV, XML und DATANORM von einer URL.
  • Zuordnung der Spalten automatisch anhand der Kopfzeile, jede Spalte änderbar oder überspringbar.
  • Validierung zählt neue, aktualisierte und übersprungene Zeilen samt Warnungen und Fehlern.
  • Strict Mode, Änderungslog und „Letzten Import rückgängig" als Sicherheitsnetz.

Produkte importieren im Shopware-Standard

Der Import im Shopware-Standard erwartet eine Datei, deren Aufbau zu einem Import-Profil passt. In der Praxis kommen die Daten aber aus vielen Richtungen: eine Excel-Liste vom Lieferanten mit eigenen Spaltennamen, eine Preisdatei mit Komma als Dezimaltrenner, ein Katalog im DATANORM-Format, Bilder als Links. Bevor so eine Datei in Shopware landet, wird sie meist von Hand umgebaut. Und wenn der Import dann doch Werte überschreibt, die nicht hätten geändert werden sollen, fehlt ein schneller Weg zurück.

Shopware Produkte importieren mit dem PIM

Datei wählen oder von URL laden

Im CSV-Fenster der PIM-Produktliste wählst du die Datei aus: CSV, TSV, XML, DATANORM oder Excel. Bei Excel liest das PIM das erste Tabellenblatt; dafür lädt der Browser einmalig eine Lesebibliothek aus dem Internet. CSV-, XML- und DATANORM-Dateien holst du alternativ über „Von URL importieren" direkt von einer Adresse. Ein gespeichertes Import-Profil bringt Zuordnung, Trennzeichen und Modi gleich mit.

Modus und Abgleich

  • Import-Modus: Aktualisieren + Neue, Nur aktualisieren oder Nur neue anlegen. Für neue Produkte braucht die Datei eine Name-Spalte.
  • Produkt-Zuordnung über Artikelnummer (Standard), EAN/GTIN, Herstellernummer oder Produkt-ID.
  • Varianten ordnest du über die Spalte parentProductNumber ihrem Stammartikel zu, ohne IDs zu kennen.
  • Bild-Modus: Bilder aus Cover-URL und Bild-Spalten ergänzen oder alle vorhandenen ersetzen.

Spalten zuordnen mit Vorschau

Das PIM erkennt die Spalten anhand der Kopfzeile, auch deutsche und englische Schreibweisen wie ek_netto oder cost_net. Passt eine Spalte nicht, wählst du das Shopware-Feld aus einer Liste oder setzt die Spalte auf „Überspringen". Neben jeder Spalte steht ein Beispielwert aus der Datei. Zahlen mit Komma oder Punkt, Ja/Nein-Werte wie ja, aktiv oder 1 und Datumsangaben im deutschen oder ISO-Format werden erkannt.

Was beim Import angelegt wird

Fehlende Hersteller, Tags, Steuersätze, Lieferzeiten und Eigenschaftsoptionen legt der Import automatisch an. Kategorien und Produkteinheiten müssen dagegen schon existieren, nicht gefundene Einträge landen in der Fehlerliste. Einheiten darfst du als Klarnamen wie „Liter" angeben.

Validieren, importieren, prüfen

Die Validierung zeigt vor dem Start, wie viele Zeilen neu angelegt, aktualisiert oder übersprungen werden, und listet Warnungen wie doppelte Artikelnummern. Der Import läuft in den Phasen Vorbereitung, Produkte speichern, Bilder hochladen und Übersetzungen schreiben. Mit dem Strict Mode werden bei Fehlern alle bereits importierten Änderungen zurückgesetzt. Die Fehlerliste ist durchsuchbar, kopierbar und als CSV ladbar. In der Konfigurationsmatrix legst du fest, ob der Import nach 5, 10, 25, 50 oder 100 Fehlern abbricht.

Änderungslog und Rückgängig

Der Tab „Änderungslog" im CSV-Fenster listet jeden Import mit Zeitpunkt, Dateiname, Zahl der neuen und aktualisierten Produkte, Fehlern und betroffenen Feldern. „Letzten Import rückgängig" setzt die zuletzt importierten Änderungen auf die vorherigen Werte zurück. Zusätzlich legt jeder Import einen Snapshot an, der sich abschalten lässt.

Schritt für Schritt: Excel-Liste eines Lieferanten einspielen

  1. Datei laden: Öffne in der Produktliste das CSV-Fenster, wechsle zum Import und wähle die Excel-Datei.
  2. Modus wählen: „Nur aktualisieren" für Preis- und Bestandsupdates, Zuordnung über EAN oder Herstellernummer.
  3. Spalten zuordnen: Prüfe die erkannten Felder, ordne fremde Spaltennamen zu und überspringe alles, was nicht ins System soll.
  4. Profil speichern: Sichere Zuordnung und Einstellungen als Import-Profil für die nächste Lieferung.
  5. Validieren: Starte die Validierung und prüfe Warnungen und die Zahl der übersprungenen Zeilen.
  6. Importieren: Starte den Import, bei kritischen Dateien mit Strict Mode, und kontrolliere das Änderungslog.
Video: Import und Export im PIM für Shopware Video · 1:37 Min.Import und ExportDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Praxisfälle

  • Sortimentserweiterung: „Nur neue anlegen" mit Name-Spalte, damit vorhandene Artikel garantiert unberührt bleiben.
  • Bilder vom Lieferanten: Bild-URLs pipe-getrennt in einer Spalte, Bild-Modus „Ergänzen".
  • Mehrsprachige Daten: Übersetzungen in trans_-Spalten, Details im Ratgeber Shopware CSV-Import mit Übersetzungen.
  • Großhandelskatalog: DATANORM 4.0 oder 5.0 einlesen, siehe DATANORM-Import für Shopware 6.

Häufige Fragen

Kann ich Excel-Dateien direkt importieren?

Ja, .xlsx und .xls. Das PIM liest das erste Tabellenblatt. Dafür lädt der Browser eine Lesebibliothek aus dem Internet, eine Verbindung muss also bestehen.

Wie werden Produkte beim Import zugeordnet?

Über Artikelnummer, EAN/GTIN, Herstellernummer oder Produkt-ID. Varianten ordnest du über die Spalte parentProductNumber ihrem Stammartikel zu.

Legt der Import fehlende Kategorien an?

Nein. Kategorien und Produkteinheiten müssen existieren. Fehlende Hersteller, Tags, Steuersätze, Lieferzeiten und Eigenschaftsoptionen legt der Import dagegen automatisch an.

Kann ich einen Import rückgängig machen?

Ja. „Letzten Import rückgängig" im Tab „Änderungslog" setzt die zuletzt importierten Änderungen zurück. Zusätzlich entsteht je Import ein Snapshot.

Wer darf importieren?

Superadmins immer, alle anderen Benutzer, solange der Funktionsschalter „CSV-Import" eingeschaltet ist. Ein eigenes Shopware-Recht für den Import gibt es nicht.

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