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PIM für Mode- und Bekleidungsshops mit Shopware

Ein PIM für Mode- und Bekleidungsshops mit Shopware nimmt dir die Arbeit ab, die bei jeder Kollektion wiederkommt: Varianten aus Farbe und Größe anlegen, Bestände je Größe pflegen, Bilder richtig auf die Varianten bringen und den Saisonwechsel kontrolliert online stellen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Varianten-Generator mit Live-Vorschau und Mustern für Artikelnummer und Variantenname.
  • Variantenmatrix: Farben als Zeilen, Größen als Spalten, Preis, Bestand oder Aktiv je Zelle.
  • Bilder auf Varianten übertragen und Varianten ohne eigenes Titelbild per Filter finden.
  • Sale, Abverkauf und Kollektionswechsel über Mehrfachänderung und Freigabe-Workflow.

Typische Pflegeprobleme in Modeshops

Ein einzelnes Shirt in sechs Farben und acht Größen sind 48 Varianten. Bei einer Kollektion mit hundert Modellen wird daraus schnell eine Datenmenge, die sich im Shopware-Standard nur mühsam pflegen lässt. Typische Stolpersteine:

  • Varianten anlegen: Kombinationen entstehen im Standard über Eigenschaftslisten, Artikelnummern ziehst du danach von Hand nach.
  • Bestand je Größe: Bestand gehört immer zur einzelnen Variante. Welche Kombination wie viele Teile hat, ist ohne Übersicht schwer zu erfassen.
  • Bilder: Hat eine Variante eigene Bilder, erbt sie keine mehr vom Stammartikel. Fehlt dann das Bild, sieht man es oft erst im Listing.
  • Saisonwechsel: Die neue Kollektion soll vorbereitet werden, ohne dass halbfertige Artikel im Shop auftauchen.
  • Sale: Preise ganzer Kategorien senken, Streichpreise setzen und Restposten als Abverkauf markieren.

PIM für Mode- und Bekleidungsshops: Funktionen in Shopware

Varianten aus Farbe und Größe generieren

Im Varianten-Generator wählst du Eigenschaften wie Farbe und Größe und klickst die Optionen an. Eine Suche durchsucht Gruppen und Optionen gleichzeitig. Die Live-Vorschau zeigt die ersten Kombinationen mit fertiger Artikelnummer und fertigem Namen. Muster wie {parentNumber}-{option1}-{option2} sorgen für eine einheitliche Systematik, Standard-Muster hinterlegst du in der Konfigurationsmatrix. Variantennamen werden je Sprache aus den übersetzten Optionsnamen gebildet. Für viele Modelle auf einmal erzeugst du Varianten in der Mehrfachänderung im Tab „Varianten generieren".

Preise und Bestand in der Variantenmatrix

Ab zwei Eigenschaftsgruppen zeigt das PIM die Varianten als Matrix: Optionen der einen Gruppe als Zeilen, der anderen als Spalten. Über „Wert" wählst du Preis, Bestand oder Aktiv und bearbeitest jede Zelle direkt. So setzt du den Aufpreis für große Größen, trägst Inventurbestände ein oder schaltest ausverkaufte Kombinationen ab. Leere Preisfelder erben den Preis des Stammartikels.

Bilder und Eigenschaften auf Varianten

„Bilder auf Varianten übertragen" legt die Bilder des Stammartikels bei allen Varianten ohne eigene Bilder an, inklusive Reihenfolge und Titelbild. Für eine einzelne Farbe lädst du eigene Bilder direkt an der Variante hoch. Der Filter „Titelbild (Varianten)" findet Stammartikel, bei denen eine Variante kein eigenes Bild hat. „Eigenschaften auf Varianten übertragen" ergänzt fehlende Eigenschaften wie Material oder Passform.

Sale, Abverkauf und Kollektionswechsel

Die Mehrfachänderung senkt Preise um einen Prozentsatz und setzt den Pseudopreis als Streichpreis, gesetzt nur, wenn er über dem Verkaufspreis liegt. Abverkauf und Topseller schaltest du im Tab Stammdaten. Für den Saisonwechsel reichst du neue Artikel im Freigabe-Workflow ein; sie bleiben inaktiv, bis eine berechtigte Person sie am Stichtag gesammelt freigibt.

Typischer Ablauf: eine neue Kollektion anlegen

  1. Muster festlegen: Hinterlege in der Konfigurationsmatrix die Standard-Muster für Artikelnummer und Variantenname.
  2. Varianten erzeugen: Wähle im Generator Farben und Größen, prüfe die Vorschau und lege die Varianten an.
  3. Bilder zuordnen: Lade Bilder je Farbe hoch und übertrage die Bilder des Stammartikels auf die übrigen Varianten.
  4. Matrix füllen: Trage Bestände und abweichende Preise in der Variantenmatrix ein.
  5. Einreichen: Reiche die Modelle im Freigabe-Workflow ein, damit sie bis zur Prüfung inaktiv bleiben.
  6. Freigeben: Gib die Kollektion am Stichtag über die Mehrfachänderung frei.
Video: Varianten anlegen im PIM für Shopware Video · 1:21 Min.Varianten anlegenDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Varianten für viele Modelle in einem Lauf zeigt das zweite Video:

Video: Varianten für viele Produkte im PIM für Shopware Video · 1:22 Min.Varianten für viele ProdukteDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Häufige Fragen

Wie entstehen Artikelnummern für Farb-Größen-Varianten?

Über ein Muster mit Variablen wie {parentNumber}, {option1}, {option2} oder {counter}. Aus {parentNumber}-{option1}-{option2} wird zum Beispiel SHIRT-ROT-XL.

Kann ich Bestände aller Größen in einer Tabelle pflegen?

Ja. Die Variantenmatrix zeigt ab zwei Eigenschaftsgruppen Zeilen und Spalten aus den Optionen. Mit „Wert" Bestand trägst du die Mengen direkt in die Zellen ein.

Warum fehlt im Listing das Bild einer Variante?

Hat eine Variante eigene Bilder oder kein Titelbild, erbt sie nicht vom Stammartikel. „Bilder auf Varianten übertragen" versorgt alle Varianten ohne eigene Bilder.

Wie stelle ich eine Kollektion zu einem Stichtag online?

Mit dem Freigabe-Workflow. Eingereichte Artikel bleiben inaktiv, bis eine berechtigte Person sie freigibt, für viele Artikel gesammelt über die Mehrfachänderung.

Lassen sich Varianten ausverkaufter Artikel sicher löschen?

Ja. In der Mehrfachänderung überspringt der Umfang „Nur ohne Bestellungen" alle Varianten, die in Bestellungen vorkommen.

Passende Ratgeber und Anleitungen

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