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PIM für Ersatzteil- und Technikshops mit Shopware

Ein PIM für Ersatzteil- und Technikshops mit Shopware muss schnell die richtigen Artikel finden: über Artikelnummer, EAN, Herstellernummer oder technische Werte. Das PIM für Shopware filtert über viele Felder gleichzeitig, gleicht Listen über EAN oder Herstellernummer ab und pflegt Bestände, Zusatzfelder und Zubehör gesammelt.

Das Wichtigste in Kürze
  • Eigene Filter über Artikelnummer, EAN/GTIN, Hersteller-Artikelnummer, Maße, Gewicht und mehr, verknüpft mit UND oder ODER.
  • Artikelnummernliste aus Excel in den Filter einfügen und sofort die passenden Artikel sehen.
  • CSV- und Excel-Abgleich über EAN oder Herstellernummer, mit Validierung und Rückweg.
  • Bestände, Zusatzfelder und Cross-Selling für viele Artikel in einem Lauf.

Typische Pflegeprobleme in Ersatzteil- und Technikshops

Ersatzteilsortimente sind groß und kleinteilig. Viele Artikel tragen fast gleiche Namen, unterscheiden sich aber in Maß, Passung oder Hersteller. Kunden suchen oft mit einer Nummer, nicht mit einem Begriff. Für die Pflege bedeutet das:

  • Identifikation über Nummern: Artikelnummer, EAN und Herstellernummer müssen vollständig und eindeutig sein, sonst findet weder die Suche noch der Abgleich mit Lieferanten den Artikel.
  • Auswahl nach Listen: Eine Preisänderung oder Sperrung betrifft oft eine Liste von Nummern aus einer Lieferantenmail, nicht eine Kategorie.
  • Technische Daten: Werte wie Abmessungen oder Anschlussgrößen liegen in Eigenschaften oder Zusatzfeldern und müssen einheitlich gepflegt sein.
  • Bestände: Ausverkaufte aktive Artikel und kritische Bestände sollen früh auffallen.
  • Zubehör: Passende Teile und Verbrauchsmaterial sollen am Gerät erscheinen.

PIM für Ersatzteil- und Technikshops: Funktionen in Shopware

Filter über viele Felder

In der PIM-Produktliste legst du eigene Filter aus Feld, Operator und Wert an. Textfelder bieten acht Operatoren wie „enthält", „beginnt mit" oder „ist leer", Zahlenfelder acht Vergleiche. Filterbar sind unter anderem Artikelnummer, Name, EAN/GTIN, Hersteller-Artikelnummer, Verpackungseinheit, Lagerbestand, Preis, Gewicht und Maße. Je Filtersatz verknüpfst du die Bedingungen mit UND oder ODER. Eigene Filter durchsuchen auch Varianten und holen den passenden Stammartikel in die Liste. Eine Artikelnummernliste fügst du direkt aus Excel ein.

Presets und Inline-Bearbeitung

Jede Filterkombination speicherst du als Preset, das allen Benutzern zur Verfügung steht und als Quelle für Mehrfachänderung und Feeds dient. Bestand, Preis, EAN, Herstellernummer, Gewicht und Aktiv-Status bearbeitest du direkt in der Listenzeile, auch für Varianten.

Abgleich per CSV oder Excel

Der Import ordnet Zeilen über Artikelnummer, EAN/GTIN, Herstellernummer oder Produkt-ID zu. Mit „Nur aktualisieren" spielst du Preis- oder Bestandslisten ein, ohne neue Artikel anzulegen. Für den Rückweg exportierst du gefilterte Artikel mit dem Profil „Preise & Lager".

Zusatzfelder, Bestand und Zubehör

Der Tab Zusatzfelder der Mehrfachänderung setzt alle Produkt-Zusatzfelder nach Typ. Im CSV erscheinen sie als Spalten cf_<name>. Den Lagerbestand setzt, erhöhst oder verringerst du gesammelt. Das PIM Dashboard zeigt ausverkaufte aktive Artikel und kritische Bestände. „Cross-Selling zuweisen" hängt eine Zubehörgruppe an alle Geräte einer Serie.

Feeds für Portale und Händler

Für Preisportale, Marktplätze oder Händlerplattformen stellt der Feed-Generator die Artikel eines Presets als CSV, XML oder JSON unter einer festen URL bereit. EAN, Hersteller und Herstellernummer stehen als Spalten zur Verfügung, Spaltennamen vergibst du passend zum Empfänger. Je Empfänger legst du einen eigenen Feed mit eigenem Token an.

Typischer Ablauf: Preisliste eines Lieferanten einspielen

  1. Datei laden: Öffne das CSV-Fenster und wähle die Excel- oder CSV-Liste des Lieferanten.
  2. Schlüssel wählen: Ordne die Zeilen über die Herstellernummer oder die EAN zu, Modus „Nur aktualisieren".
  3. Spalten zuordnen: Verbinde nur die Preis- und Bestandsspalten, alles andere wird übersprungen.
  4. Validieren und importieren: Prüfe übersprungene Zeilen und starte den Import.
  5. Lücken prüfen: Filtere auf „EAN/GTIN ist leer" oder „Hersteller-Artikelnummer ist leer" und speichere den Filter als Preset.
  6. Bestände kontrollieren: Öffne das Dashboard und prüfe die Artikel mit kritischem Bestand.
Video: Filter und Presets im PIM für Shopware Video · 1:25 Min.Filter und PresetsDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen → Video: Dashboard und Datenqualität im PIM für Shopware Video · 1:16 Min.Dashboard und DatenqualitätDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Häufige Fragen

Kann ich nach Herstellernummer und EAN filtern?

Ja. Beide Felder sind als eigene Filter verfügbar, mit Operatoren wie „ist genau", „enthält" oder „ist leer".

Wie finde ich eine Liste von Artikelnummern auf einmal?

Über den Filter mit der Artikelnummernliste. Du fügst die Nummern direkt aus Excel ein und bekommst die passenden Artikel in der Liste.

Werden Varianten beim Filtern berücksichtigt?

Ja. Eigene Filter prüfen auch Varianten und holen den Stammartikel in die Liste, wenn nur eine Variante passt.

Lassen sich Zusatzfelder für technische Daten gesammelt ändern?

Ja. Der Tab Zusatzfelder der Mehrfachänderung setzt alle Produkt-Zusatzfelder nach Typ, übersetzbare Felder mit Sprachauswahl.

Wie spiele ich Preislisten ein, ohne neue Artikel anzulegen?

Mit dem Import-Modus „Nur aktualisieren". Zeilen ohne passenden Artikel werden übersprungen und in der Validierung gezählt.

Passende Ratgeber und Anleitungen

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