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PIM für Elektro- und Sanitärgroßhandel in Shopware

Ein PIM für Elektro- und Sanitärgroßhandel in Shopware muss vor allem große Lieferantenkataloge sauber übernehmen und danach Preise, Staffeln und Texte beherrschbar halten. Das PIM für Shopware liest DATANORM 4.0 und 5.0 direkt im Admin ein, gleicht Lieferantenlisten über EAN oder Herstellernummer ab und pflegt Staffelpreise je Preisregel.

Das Wichtigste in Kürze
  • DATANORM 4.0 und 5.0 direkt im Shopware-Admin einlesen, per Upload oder von einer URL.
  • Excel- und CSV-Listen über Artikelnummer, EAN/GTIN oder Herstellernummer abgleichen, mit Validierung vor dem Schreiben.
  • Staffelpreise je Preisregel in Prozent, dazu Mindestabnahme, Maximalabnahme und Bestellschritte für viele Artikel.
  • Gepflegte Produkttexte gegen Überschreiben durch angebundene Systeme schützen.

Typische Pflegeprobleme im Elektro- und Sanitärhandel

Im Elektro- und Sanitärgroßhandel kommen Artikeldaten selten aus einer Hand. Jeder Hersteller liefert seinen eigenen Katalog, häufig im DATANORM-Format, manchmal als Excel-Liste mit eigenen Spaltennamen. Shopware kennt DATANORM nicht. Der übliche Weg führt deshalb über einen Konverter, dann über Excel und am Ende als CSV in den Shop. Jeder dieser Zwischenschritte ist eine Fehlerquelle.

Dazu kommen Eigenheiten der Branche:

  • Viele Artikel, ähnliche Bezeichnungen: Kabel, Fittinge und Installationsmaterial unterscheiden sich oft nur in Maß oder Ausführung. Eindeutig sind erst Artikelnummer, EAN oder Herstellernummer.
  • Kurze Katalogtexte: Kurztexte aus Lieferantendateien sind für die Storefront oft zu knapp und brauchen eine Überarbeitung.
  • Mengen und Preise: Fachkunden kaufen in Mengen. Staffelpreise, Mindestabnahmen und Bestellschritte gehören zum Alltag und müssen nach jeder Preisrunde stimmen.
  • Schnittstellen: Warenwirtschaft und Lieferantendaten schreiben regelmäßig in den Shop und überschreiben dabei gern Texte, die im Shop überarbeitet wurden.

PIM für Elektro- und Sanitärgroßhandel: die passenden Funktionen in Shopware

DATANORM direkt einlesen

Der Import des PIM erkennt DATANORM-Dateien am Inhalt und an der Endung, auch Volume-Endungen wie .001. Version 4.0 und 5.0 werden mit ihrem jeweiligen Feldlayout gelesen. Neben den Artikelsätzen übernimmt der Import Langtexte und Preissätze. Die Datei lädst du hoch oder holst sie über „Von URL importieren" direkt von einer Adresse. Danach läuft sie durch dieselbe Spaltenzuordnung und Validierung wie jede CSV-Datei.

Lieferantenlisten abgleichen

Für Excel- und CSV-Listen wählst du unter „Produkt-Zuordnung über" den Schlüssel: Artikelnummer, EAN/GTIN, Herstellernummer oder Produkt-ID. Gerade bei Lieferantendaten ist die Herstellernummer oft der verlässlichere Schlüssel. Mit dem Modus „Nur aktualisieren" bleiben neue Zeilen außen vor, mit „Nur neue anlegen" bleiben vorhandene Artikel garantiert unberührt. Zuordnung, Trennzeichen und Modus speicherst du als Import-Profil für die nächste Lieferung.

Staffelpreise, Mengen und Einheiten

Staffelpreise pflegst du je Preisregel mit Rabatt in Prozent. Das PIM rechnet den Preis aus dem Grundpreis und legt die Zeile ab Menge 1 automatisch an. Für ganze Sortimente gibt die Mehrfachänderung mit „Staffelung vorgeben" die Stufen einer Preisregel vor. Im selben Tab setzt du Mindest- und Maximalabnahme und die Staffelung als Bestellschritt, im Tab Versand Verpackungseinheit, Inhaltsmenge und Grundpreiseinheit. Staffelpreise sind keine CSV-Spalten; sie entstehen im PIM, nicht im Import.

Datenqualität und Textschutz

Eigene Filter auf EAN/GTIN, Hersteller-Artikelnummer oder „Beschreibung ist leer" zeigen Lücken nach dem Import. Das PIM Dashboard weist unter anderem doppelte EANs als Top-Problem aus. Schreibt eine Warenwirtschaft über eine Shopware-Integration in die Texte, stellt der Fremdsystem-Schutz den gepflegten Stand von Name, Beschreibung und Meta-Texten je Sprache wieder her.

Typischer Ablauf: Herstellerkatalog übernehmen

  1. Datei laden: Öffne in der PIM-Produktliste das CSV-Fenster und wähle die DATANORM-Datei oder die Excel-Liste des Herstellers.
  2. Schlüssel wählen: Lege die Produkt-Zuordnung fest, etwa über Artikelnummer oder Herstellernummer, und den Import-Modus.
  3. Spalten prüfen: Kontrolliere die erkannten Felder und überspringe Spalten, die nicht in den Shop sollen.
  4. Validieren: Die Validierung zählt neue, aktualisierte und übersprungene Zeilen und listet Warnungen.
  5. Importieren: Starte den Import, bei kritischen Dateien mit Strict Mode. Das Änderungslog hält den Lauf fest.
  6. Nacharbeiten: Filtere die neuen Artikel, gib Staffeln per „Staffelung vorgeben" vor und setze Mindestmengen in der Mehrfachänderung.
Video: Import und Export im PIM für Shopware Video · 1:37 Min.Import und ExportDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Wie die Staffeln für ein ganzes Sortiment entstehen, zeigt das Video zur Mehrfachänderung:

Video: Mehrfachänderung im PIM für Shopware Video · 1:40 Min.MehrfachänderungDie Funktion in Aktion sehen, mit eingeblendeten Erklärungen.Video ansehen →

Häufige Fragen

Welche DATANORM-Versionen liest das PIM?

DATANORM 4.0 und 5.0. Die Version wird aus der Datei erkannt, auch Volume-Endungen wie .001 werden als DATANORM gelesen.

Kann ich Lieferantendaten über die Herstellernummer zuordnen?

Ja. Beim Import wählst du unter „Produkt-Zuordnung über" Artikelnummer, EAN/GTIN, Herstellernummer oder Produkt-ID.

Kommen Staffelpreise aus dem Import?

Nein. Staffelpreise sind keine CSV-Spalten. Du pflegst sie in der Detailansicht oder gibst sie in der Mehrfachänderung mit „Staffelung vorgeben" für viele Artikel vor.

Lassen sich Mindestabnahme und Bestellschritte gesammelt setzen?

Ja. Die Mehrfachänderung setzt Mindest- und Maximalabnahme (0 bedeutet unbegrenzt) und die Staffelung als Bestellschritt für alle gewählten Artikel.

Was passiert, wenn ein Import falsche Werte schreibt?

Im Tab „Änderungslog" des CSV-Fensters setzt „Letzten Import rückgängig" die zuletzt importierten Änderungen zurück. Zusätzlich legt jeder Import einen Snapshot an, sofern das nicht abgeschaltet ist.

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